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Produkt-Feeds per API verwalten: anlegen, SFTP-Zugang, Upload-Historie und Archiv
Bis Oktober war der Produkt-Feed das letzte Stück von ChatGPT Ads, das sich nur im OpenAI Ads Manager verwalten ließ: anlegen, Zugangsdaten holen, Uploads prüfen. Die Advertiser-API deckt diesen Ablauf jetzt ab, und Chatvertise hat ihn auf der Seite „Product Feeds“ eingebaut. Dieser Artikel führt durch den Lebenszyklus eines Feeds, nennt die Grenzen, die geblieben sind, und beschreibt einen Quirk, der beim Pausieren des SFTP-Zugangs überrascht.
Ein Feed von der Anlage bis zum Archiv
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Feed anlegen
Name und Länder festlegen; der Feed ist zunächst ein leerer Container.
Fehler hier:
name fehlt → 400 - 2
SFTP-Zugang erzeugen
Passwort (einmal sichtbar) oder öffentlicher SSH-Key; die Verbindungsadresse ist fest.
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Katalog hochladen
Per SFTP, Datei oder im OpenAI Ads Manager; die API selbst nimmt keine Produkte an.
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Verarbeitung prüfen
Upload-Historie mit Status, Zeilenzahl und Diagnosen je Upload.
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Feed-Kampagne verbinden
Product Sets je Ad Group, Template-Anzeige; Einstellung „vollständiger Austausch“ je Upload.
Archivieren
Nur ohne verbundene Kampagnen; danach verschwindet der Feed aus der Liste.
1. Feed anlegen
Ein neuer Feed braucht nur zwei Angaben: einen Namen und die Liste der Länder, für die er gilt. Ohne Namen lehnt die API ab. Das Ergebnis ist ein leerer Container mit einer Feed-ID; Produkte enthält er noch keine. In Chatvertise steht dafür „Neuen Feed anlegen“ auf der Product-Feeds-Seite.
2. SFTP-Zugang erzeugen
Für den Upload per SFTP erzeugst du Zugangsdaten für den Feed: entweder ein Passwort oder einen öffentlichen SSH-Schlüssel. Die Verbindungsadresse ist fest und wird mit angezeigt. Zwei Dinge sind wichtig: Das Passwort ist 32 Zeichen lang und wird genau einmal angezeigt; Chatvertise speichert es nicht. Und wer SSH wählt, muss den öffentlichen Schlüssel mitschicken, sonst antwortet die API mit einem Fehler.
3. Katalog hochladen
Hier endet die API: Produkte lassen sich weiterhin nicht über die Advertiser-API hochladen, nur per SFTP, als Datei oder im Ads Manager. Einzelne Produkte kannst du nachträglich per Delta-Update anpassen, etwa Verfügbarkeit oder Titel, aber nicht den Katalog einspielen. Für Shopify-Händler bleibt der Shopify-Import der kürzere Weg, weil er den Feed-Upload umgeht.
4. Verarbeitung prüfen
Nach dem Upload zeigt die API eine Historie aller Uploads des Kontos mit Status, Zeilenzahl und Diagnosen. Chatvertise listet sie als Tabelle „Letzte Feed-Uploads“: Welcher Upload wurde wann verarbeitet, wie viele Zeilen hatte er, und welche Zeilen hat OpenAI mit welcher Begründung abgewiesen. Das ersetzt das blinde Warten, ob ein Katalog angekommen ist. Die Liste der jüngsten Uploads je Feed steht separat, und bei vielen Uploads wird die Historie seitenweise geladen.
5. Einstellungen und Feed-Kampagne
Neben Name, Ländern und der Frage, ob die Suchverfügbarkeit der Produkte respektiert wird, gibt es eine Einstellung namens „vollständiger Austausch je Upload“: Ist sie an, ersetzt jeder Upload den kompletten Katalog; ist sie aus, ergänzt er nur Änderungen. Wer nächtlich den ganzen Katalog exportiert, will „an“; wer nur Deltas schickt, „aus“. Sobald Produkte da sind, folgt die Feed-Kampagne mit Product Sets und Template-Anzeige.
6. Archivieren
Ein Feed, der nicht mehr gebraucht wird, lässt sich archivieren. Danach verschwindet er aus der Liste, und sein SFTP-Zugang ist nicht mehr abrufbar. Der Aufruf ist idempotent: Ein zweites Archivieren ist kein Fehler. Chatvertise sperrt den Button, solange Kampagnen mit dem Feed verbunden sind, damit keine laufende Feed-Kampagne ihre Quelle verliert.
Der Quirk beim Pausieren des SFTP-Zugangs
Der SFTP-Zugang lässt sich pausieren, etwa wenn ein Dienstleister wechselt. Was man erwarten würde: Aktivieren stellt den alten Zugang wieder her. Was tatsächlich passiert: Nach dem Pausieren ist die Authentifizierungsmethode leer, und Aktivieren lässt den Zugang deaktiviert. Du musst neue Zugangsdaten erzeugen. Chatvertise weist an dieser Stelle darauf hin; für die Praxis heißt das: Pausieren ist ein Widerruf, kein Schalter.
Was sich mit Varianten und Verfügbarkeit ändert
Die Produktabfrage eines Feeds liefert seit Oktober Variante, Verfügbarkeit und Angebots-ID je Produkt. Chatvertise reicht die Felder in der Produkt-Vorschau durch. Für Product Sets heißt das: Ein Filter auf lieferbare Ware ist möglich, sobald der Feed die Verfügbarkeit mitliefert.
Für wen das relevant ist
- Agenturen, die Feeds für mehrere Kunden betreuen: Anlegen, Zugang erzeugen und Upload-Diagnosen prüfen, ohne in jeden Ads Manager zu wechseln.
- Shops mit eigenem Export: Der nächtliche SFTP-Job bekommt einen Prüfschritt, der fehlgeschlagene Zeilen sichtbar macht.
- Alle anderen: Wer einen Feed hat und ihn nur anschaut, braucht die neuen Funktionen selten. Die Upload-Historie lohnt trotzdem einen Blick nach jedem Katalog-Update.
Alle Neuerungen des Monats, inklusive der Konto-Endpunkte, stehen im Update Ende Oktober.
Häufige Fragen
- Kann ich Produkte jetzt über die API hochladen?
- Nein. Die API legt Feeds an, verwaltet Zugangsdaten und zeigt Upload-Ergebnisse, aber der Katalog selbst kommt weiterhin per SFTP, Datei oder Ads Manager. Einzelne Produkte lassen sich per Delta-Update ändern.
- Was passiert, wenn ich das SFTP-Passwort verliere?
- Es lässt sich nicht erneut anzeigen. Erzeuge ein neues Passwort; es ersetzt das alte.
- Kann ich einen archivierten Feed zurückholen?
- Nein. Anders als bei Anzeigen gibt es für Feeds keinen Weg aus dem Archiv. Lege bei Bedarf einen neuen Feed an und lade den Katalog erneut hoch.