02. Oktober 2026 · 6 Min. Lesezeit
Q4-Checkliste: ChatGPT Ads für Black Friday und Weihnachten vorbereiten
Das vierte Quartal entscheidet für viele Shops über das Jahr — und ChatGPT ist 2026 erstmals ein Kanal, auf dem Kaufberatung in großem Stil stattfindet. Wer in der Peak-Woche Anzeigen schalten will, sollte die Vorbereitung jetzt erledigen, nicht am Donnerstag vor Black Friday. Hier ist die Liste, die wir mit unseren Kunden durchgehen.
1. Konto-Freigaben jetzt klären
Marken-Review des Kontos auf „freigegeben“, Favicon hinterlegt, Ziel-Domain verifiziert. Jede dieser Hürden kann Tage dauern, und keine Anzeige liefert aus, solange sie offen ist. Die Werbekonto-Seite in Chatvertise zeigt den Status; fehlt das Favicon, lädst du es dort direkt hoch.
2. Kampagnen früh anlegen — pausiert
Neue und geänderte Anzeigen durchlaufen eine Prüfung. Lege Peak-Kampagnen deshalb Wochen vorher an, lass sie freigeben und setze Start- und Enddatum oder lass sie pausiert liegen. Am Aktionstag ist dann nur noch ein Klick nötig — und im Verlauf siehst du, wer ihn wann gemacht hat.
3. Budget-Typ bewusst wählen
Für eine klar begrenzte Aktion wie das Black-Friday-Wochenende passt ein Gesamtbudget mit Enddatum: Es kann nicht überlaufen. Für die ganze Saison ist ein Tagesbudget sinnvoller, damit kein einzelner Tag das Konto leert — ChatGPT Ads verlangt dafür ein Minimum von 15 in Kontowährung pro Tag. Rechne das Peak-Budget über die erwartete Conversion-Rate zurück, damit Gebot und Ziel-ROAS zusammenpassen.
4. Feed aufräumen
- Produktanzahl im Feed prüfen und mit dem Shop abgleichen — fehlen Saisonartikel?
- Preise und Aktionspreise rechtzeitig im Feed aktualisieren; Chatvertise kann Preise per Delta-Update nachziehen, ohne den ganzen Feed neu zu laden.
- Feed-Einstellungen kontrollieren: Länder und Suchverfügbarkeit entscheiden, welche Produkte überhaupt ausgespielt werden.
- Ausverkaufte Produkte raus — eine Anzeige auf leeren Lagerbestand kostet Klicks ohne Umsatz.
5. Audiences vorbereiten
Bestandskunden konvertieren in der Peak-Saison am günstigsten. Lade deine Kundenliste als Custom Audience hoch, erstelle daraus Lookalikes und gib ihnen eine eigene Ad Group mit höherem Gebot. Der Abgleich dauert — also nicht erst in der Peak-Woche starten.
6. Conversion-Tracking testen, bevor es zählt
Shopify-Bestellungen laufen in Chatvertise ohne Code als Conversions ein; prüfe mit einer Testbestellung, dass Events ankommen. Wichtig: Das Conversion-Event einer Kampagne ist nach dem Anlegen nicht mehr änderbar. Wer Kampagnen jetzt vorbereitet, muss das Event jetzt richtig wählen.
7. Automations-Regeln als Sicherheitsnetz
Im Peak hast du keine Zeit, stündlich ins Dashboard zu schauen. Zwei Regeln reichen für den Anfang: „CPA über 3 Tage über Schwelle → pausieren“ und „Ausgaben über 1 Tag über Schwelle → pausieren“. Umgekehrt kann eine Regel eine Reserve-Kampagne aktivieren, sobald die Hauptkampagne ihre Zielzahl erreicht hat.
8. Reporting-Konventionen festlegen
Einigt euch vor der Saison auf ein Attributionsfenster und eine Zeitbasis — und bleibt dabei. Sonst vergleicht ihr im Januar Zählweisen statt Kampagnen. Für den Abgleich mit dem Shop-Backend ist die Conversion-Zeitbasis meist die richtige Wahl.
9. Ein Zeitplan, der Prüfzeiten einrechnet
- 4 Wochen vorher: Konto-Freigaben, Feed-Hygiene, Audiences hochladen.
- 2 Wochen vorher: Kampagnen und Anzeigen anlegen, Freigabe abwarten, Regeln einrichten.
- 1 Woche vorher: Testbestellung, Gebote finalisieren, Budgets freigeben.
- Aktionstag: aktivieren, zweimal täglich KPIs prüfen, den Rest den Regeln überlassen.
Alles davon erledigst du in Chatvertise auf einer Oberfläche — vom Favicon-Upload bis zur Automations-Regel. Verbinde dein Konto und arbeite die Liste in Ruhe ab.