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Werbekonto verwalten: Not-Aus für alle Kampagnen, zusätzliche API-Keys und die drei Kontonamen

Die meisten Einstellungen in ChatGPT Ads hängen an Kampagnen, Ad Groups und Anzeigen. Drei hängen am Werbekonto selbst, und genau die hat die Advertiser-API im Oktober geöffnet: ein Not-Aus für die Auslieferung des ganzen Kontos, das Erzeugen zusätzlicher API-Keys und die getrennte Pflege von rechtlichem Name, Kontoname und Markenname. Chatvertise zeigt alle drei auf der Seite „Werbekonto“. Dieser Artikel erklärt, wann du sie brauchst und was dabei zu beachten ist.

Der Not-Aus: ein Schalter über allen Kampagnen

Bisher hieß „alles stoppen“: jede Kampagne einzeln pausieren oder per Bulk-Aktion. Beides ändert den Status der Kampagnen, und beim Wiederanlaufen musst du wissen, welche vorher aktiv waren. Das Pausieren des Werbekontos funktioniert anders: Es stoppt die Auslieferung auf Kontoebene, die Kampagnen behalten ihren Status. Aktivieren gibt sie wieder frei, und alles läuft weiter wie vorher.

Ein Schalter über allen Kampagnen

WerbekontoKonto pausiert

Kampagne A

Status bleibt „aktiv“

liefert nicht aus

Kampagne B

Status bleibt „aktiv“

liefert nicht aus

Kampagne C

Status bleibt „aktiv“

liefert nicht aus

Pausieren stoppt die Auslieferung aller Kampagnen des Kontos; Aktivieren gibt sie wieder frei. Die Kampagnen selbst musst du nicht anfassen.

Werbekonto pausiert: Die drei Kampagnen bleiben im Status „aktiv“, liefern aber nicht aus. Nach dem Aktivieren des Kontos laufen sie ohne weiteres Zutun weiter.
  • Wann: Ein Tracking-Ausfall, ein Fehler im Shop, eine Krise, in der keine Werbung laufen soll, oder ein Kunde, der die Zusammenarbeit pausiert.
  • Wer: In Chatvertise nur Inhaber der Organisation, mit zweistufiger Rückfrage. Ein versehentlicher Klick stoppt nicht das Konto.
  • Was nicht: Der Not-Aus ersetzt kein Konto-Tageslimit. Das Limit deckelt die Ausgaben, der Not-Aus stoppt sie vollständig.

Für die Automatik gilt: Automations-Regeln arbeiten auf Kampagnenebene und bleiben vom Konto-Status unberührt. Eine Regel, die eine Kampagne aktiviert, ändert deren Status, aber ein pausiertes Konto liefert trotzdem nicht aus.

Zusätzliche API-Keys

Jeder Ads-API-Key gehört zu genau einem Werbekonto. Bisher kam ein neuer Key nur aus dem OpenAI Ads Manager; jetzt lässt er sich auch über die API und damit in Chatvertise erzeugen. Der Key wird einmal angezeigt und nirgends gespeichert. Widerrufen wird er weiterhin im Ads Manager.

  • Ein eigener Key je Tool: Reporting-Tool, Chatvertise, eigene Skripte, jeder bekommt seinen eigenen. Fällt einer weg, bleiben die anderen.
  • Agenturen: Der Kunde erzeugt den Key für die Agentur und widerruft ihn, wenn die Zusammenarbeit endet, ohne seinen eigenen Zugang zu verlieren. Der Ablauf passt in das Onboarding in 30 Minuten.
  • Rotation: Verlässt jemand das Team, der den Key kannte, erzeugst du einen neuen und widerrufst den alten.

Nicht jeder Key darf weitere Keys erzeugen. Antwortet OpenAI mit „nicht erlaubt“, wurde der verbundene Key ohne dieses Recht angelegt; dann hilft der Ads Manager. Welche Konten ein Key überhaupt sieht, zeigt die neue Liste „Konten dieses API-Keys“: In der Regel ist es genau eines.

Drei Namen statt einem

Ein Werbekonto hat seit Oktober drei Namen: den rechtlichen Namen des Werbetreibenden, den Kontonamen und den Markennamen, der in Anzeigen erscheint. Das alte Namensfeld setzte alle drei zugleich; jetzt lassen sie sich einzeln pflegen, aber nicht mit dem alten Feld kombinieren. Jeder Name hat 2 bis 1000 Zeichen ohne spitze Klammern.

Der wichtige Haken: Änderst du den rechtlichen oder den Markennamen, pausiert OpenAI die Auslieferung des Kontos, bis der neue Name geprüft ist. Der Kontoname dagegen ist frei. Chatvertise sendet nur die Felder, die du tatsächlich geändert hast, und warnt vor der Prüfpause, bevor du speicherst. Für Agenturen mit vielen Konten ist das die saubere Trennung von Rechtsträger und Marke, die vorher gefehlt hat.

Was auf der Werbekonto-Seite sonst steht

  • Freigaben: Konto-Prüfung, Domain, Favicon und Zahlungsmethode, die Voraussetzungen jeder Auslieferung.
  • Konto-Tageslimit und Zeitfenster, wenn der Key Admin-Rechte hat.
  • Attribution als Einstellung des Kontos, erklärt in Attribution einstellen.

Alle Neuerungen des Monats stehen im Update Ende Oktober.

Häufige Fragen

Ändert das Pausieren des Kontos den Status meiner Kampagnen?
Nein. Die Auslieferung stoppt auf Kontoebene, Kampagnen, Ad Groups und Anzeigen behalten ihren Status. Nach dem Aktivieren des Kontos laufen aktive Kampagnen weiter.
Kann ich einen in Chatvertise erzeugten API-Key später noch einmal ansehen?
Nein. Der Key wird einmal angezeigt und nicht gespeichert. Verlierst du ihn, erzeugst du einen neuen und widerrufst den alten im OpenAI Ads Manager.
Welche Namensänderung löst eine Prüfung aus?
Der rechtliche Name und der Markenname. Beide pausieren die Auslieferung, bis OpenAI den neuen Namen geprüft hat. Der Kontoname ist ein internes Etikett und löst keine Prüfung aus.

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