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OpenAI-Ads-Update Anfang Oktober: Crawler-Evidenz, Geo-Signal, getrennte Kontonamen und Attribution überall
OpenAI hat die Spezifikation der Ads-API Anfang Oktober erneut aktualisiert. Nichts wurde entfernt, es gibt keine Breaking Changes — dafür fünf Ergänzungen, die alle in Richtung „mehr Transparenz“ zeigen. Wir haben die Änderungen gegen unsere Integration abgeglichen; hier ist die Übersicht und unser Plan dazu.
Crawler-Evidenz pro Anzeige
Der größte Neuzugang: Für jede Anzeige lässt sich abrufen, was der Prüf-Crawler bei der eingereichten Version gesehen hat — Abrufstatus, finale URL nach Weiterleitungen, ob die robots.txt den Zugriff erlaubt hat (mit Begründung), der verwendete User-Agent und ein Screenshot, der 24 Stunden gültig bleibt. Bei einer Ablehnung wegen der Landingpage ist das der Unterschied zwischen Raten und Wissen. Unser Plan: Sobald der Endpunkt zuverlässig antwortet, erscheint die Evidenz direkt unter dem Ablehnungsgrund auf der Anzeigen-Detailseite.
Signal für blockiertes Geo-Targeting
Kampagnen, Ad Groups und Anzeigen tragen ein neues Kennzeichen, ob die Auslieferung wegen des geografischen Targetings blockiert ist. Bisher war das nur indirekt über die Länderliste erkennbar. Wir werden das Signal in die Auslieferungs-Chips neben den bestehenden Serving-Hinweisen aufnehmen.
Getrennte Kontonamen
Ein Werbekonto hat jetzt drei Namen statt einem: rechtlicher Name, Kontoname und Markenname. Das alte Namensfeld setzt weiterhin alle drei gleichzeitig; die neuen Felder lassen sich einzeln pflegen, aber nicht mit dem alten kombinieren. Für Agenturen mit vielen Konten ist das eine willkommene Trennung von Rechtsträger und Marke. Die Werbekonto-Seite in Chatvertise bekommt die drei Felder.
Varianten und Verfügbarkeit im Produkt-Feed
Die Produktabfrage eines Feeds liefert pro Produkt zusätzlich Variante und Verfügbarkeit. Damit lässt sich in der Produktliste auf einen Blick erkennen, welche Artikel ausverkauft sind — und ein Product Set auf lieferbare Ware beschränken.
Attributionsfenster auf allen Insights
Bisher ließen sich Klick-Fenster, View-Through-Fenster und Zeitbasis nur im Conversion-Reporting setzen. Jetzt nehmen alle vier Insights-Endpunkte — Konto, Kampagne, Ad Group, Anzeige — dieselben Parameter an. Das ist die Grundlage für eine durchgängige Attributionswahl im ganzen Dashboard statt nur auf der Conversions-Seite.
Und die Hotel-Insights?
Die im September aufgetauchten Hotel-Reporting-Endpunkte sind unverändert in der Spezifikation, bleiben aber Konten vorbehalten, die für Hotel-Werbung freigeschaltet sind. Für alle anderen antwortet die API weiterhin mit „nicht gefunden“ — daran hat sich nichts geändert.
Wie bei jedem Update gilt bei uns: Wir bauen nur ein, was wir gegen das echte Konto verifiziert haben. Die fünf Punkte stehen jetzt in dieser Reihenfolge auf der Liste.